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Andy Warhol "Der Schatten" (1981), Siebdruck.

Wie die meisten Komplexe ist der Schatten das Ergebnis von Kindheitstraumen.
Alle Eigenschaften innerhalb der Gesamtpsyche einer Person, die dem sich ent-
wickelnden Ich diametral entgegengesetzt sind und in der Kindheit auf Druck der
Umgebung abgelehnt wurden, vereinigen sich im Unbewußten. Dort bilden sie ein
unbeschreibliches, mit Willen ausgestattetes Gebilde. Werden sie später nicht inte-
griert, werden diese abgetrennten Eigenschaften stets danach trachten, die Pläne
und das Verhalten des Ichs zu sabotieren.
Robert Moore, Douglas Gillette
Beitrag geändert von Gia (31-05-2011 17:07)
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Inge Bleidick - Transzendenz

Meditation ist nicht, wie etwa die Psychoanalyse, eine Aufdeckungstechnik. Es geht hier nicht
in erster Linie darum, die Verdrängungschranke zu heben und den Schatten ans Licht zu bringen.
Das kann geschehen, aber es kann auch ausbleiben. Das Hauptziel ist vielmehr, das ego-zentrierte
Geschehen überhaupt zu suspendieren, damit das ego-überschreitende oder transpersonale Bewuß-
tsein sich bilden kann und schließlich der Zeuge, das Selbst, entdeckt wird.
Ken Wilber, Das Wahre, Schöne, Gute
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Franz Marc - Blaues Pferd 1911
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Zen-Geschichte
Ein Philosoph fragte Buddha: "Willst du mir die Wahrheit sagen, ohne Worte, ohne Wortlosigkeit?"
Der Buddha schwieg.
Der Philosoph verneigte sich und dankte dem Buddha und sagte: "Durch deine Herzensgüte habe
ich meine Täuschungen aufgeklärt und den wahren Pfad betreten."
Nachdem der Philosoph gegangen war, fragte Ananda den Budhha, was dieser Mann erreicht habe.
Der Buddha antwortete: "Ein gutes Pferd läuft schon angesichts des Schattens einer Peitsche."
Ohne Worte, ohne Schweigen, Paul Reps (Hrsg.)
Beitrag geändert von Gia (01-06-2011 12:49)
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Gerhard Richter: "Kerze", Öl auf Leinwand, 1982.
Die Flamme ist sich selber nicht so hell als den
andern, denen sie leuchtet: so auch der Weise.
Friedrich Nietzsche
„Tradition ist nicht das Halten der Asche,
sondern das Weitergeben der Flamme.“
Thomas Morus
P.S.
Das ist wohl einerseits die teuerste Kerze der Welt!
Position auf dem Kunstmarkt
Bereits im November 2000 erreichte bei Christie’s das Gruppenbild „Der Kongress (Professor Zander)“ von 1965 ein Auktionsergebnis von 4,95 Millionen Dollar.[9] In den folgenden Jahren setzte sich der kommerzielle Erfolg des Künstlers auf den internationalen Auktionen fort. So wurde beispielsweise das Gemälde Zwei Liebespaare (1966) bei Christie's für ca. 9,77 Mio. Euro verkauft[10], während das Bild Kerze (1983) bei Sotheby's im Februar 2008 sogar 10,57 Mio. Euro erbrachte. Damit ist Gerhard Richter der teuerste lebende Maler Deutschlands.[11] Bei der Versteigerung eines weiteren Werkes mit dem selben Titel und aus der selben Serie im Oktober 2011 bei Christie's ergab sich der Zuschlag bei 11,98 Millionen Euro.Richter kommentierte diese Preisentwicklung als „Das ist genauso absurd wie die Bankenkrise - unverständlich, albern, unangenehm.“
Im Kunstkompass, einer „Weltrangliste der lebenden Künstler”, den die Zeitschrift Manager Magazin (vor 2008 in Capital) jährlich zusammenstellt, belegte Gerhard Richter von 2004 bis 2008 und 2010 den ersten Platz. Der Künstler lebt und arbeitet in Köln. http://de.wikipedia.org/wiki/Gerhard_Richter
http://www.gerhard-richter.com/art/pain … l.php?6478
http://www.art-magazin.de/kunst/46260/g … rospektive
http://www.christies.com/features/gerha … 746-4.aspx
Liebe Grüße
Gia
Beitrag geändert von Gia (18-10-2011 14:11)
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Friedensreich Hundertwasser - "Verkleideter Baum" (1987)

http://manos-bild-kunst.npage.de/hunder … 26538.html
Wer Bäume setzt, obwohl er weiß,
dass er nie in ihrem Schatten sitzen wird,
hat zumindest angefangen,
den Sinn des Lebens zu begreifen.
Rabindranath Tagore
DANKE Wini ! 
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Ralf Kunstmann - Granatapfel 100x100cm 1997 Acryl auf Leinwand

http://www.progenuss.de/medien/pdf/gran … _final.pdf
http://www.j-zeit.de/archiv/artikel.693.html
"Glaubet den Lehrern nicht, glaubet den Büchern nicht,
glaubet auch mir nicht - glaubet nur das, was ihr selbst sorgfältig
geprüft und als euch und anderen zum Wohle erkannt habt."
Buddha
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The Art of Mickey Mouse by Andy Warhol 1981

"Ein Badmintonspieler sollte verfügen über die Ausdauer eines Marathonläufers,
die Schnelligkeit eines Sprinters, die Sprungkraft eines Hochspringers, die Armkraft
eines Speerwerfers, die Schlagstärke eines Schmiedes, die Gewandtheit einer Artistin,
die Reaktionsfähigkeit eines Fechters, die Konzentrationsfähigkeit eines Schachspielers,
die Menschenkenntnis eines Staubsaugervertreters, die psychische Härte eines Arktis-
forschers, die Nervenstärke eines Sprengmeisters, die Rücksichtslosigkeit eines Kolonial-
herren, die Besessenheit eines Bergsteigers sowie über die Intuition und Phantasie eines
Künstlers. Weil diese Eigenschaften so selten in einer Person versammelt sind, gibt es so
wenig gute Badmintonspieler."
(Martin Knupp, Yonex-Badminton-Jahrbuch 1986)
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Zitat von Friedricht Nietzsche:
"Die Wahrheit ist hässlich: wir haben die Kunst, damit wir nicht an der Wahrheit zugrunde gehen." (Nachgelassene Fragmente 1887-1889, 16(49) -
ishmana
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Rainer MaGold trifft Markus Lüppertz: "Begegnung als Inspiration VIII"

Wo Mensch und Berg sich begegnen, ereignen sich große Dinge,
die sich im Gedränge der Straßen nicht verwirklichen lassen.
William Blake
Der wichtigste Gedanke auf dem Gipfel gilt dem Weg nach unten.
Reinhold Messner
Nicht der Berg ist es, den man bezwingt, sondern das eigene Ich.
Edmund Hillary
http://home.arcor.de/wokka/zitate.htm
Beitrag geändert von Gia (01-02-2012 19:16)
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Horst Antes, »Figur mit zwei Brennweiten«, 1974

Auch die WAHRHEIT gedeiht nur in einer
bestimmten Vegetation und Temperatur.
Wenn man sie erhitzt, wird sie fanatisch,
sobald man sie unterkühlt, zynisch.
(Martin Kessel, deutscher Schriftsteller, 1901-1990)
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
(Talmud)
Beitrag geändert von Gia (09-02-2012 03:09)
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Pablo Picasso - Das offene Fenster, 1929

Suchen - das ist Ausgehen von alten Beständen
und ein Finden-Wollen von bereits Bekanntem im Neuen.
Finden - das ist das völlig Neue!
Das Neue auch in der Bewegung.
Alle Wege sind offen
und was gefunden wird,
ist unbekannt.
Es ist ein Wagnis, ein heiliges Abenteuer!
Die Ungewissheit solcher Wagnisse
können eigentlich nur jene auf sich nehmen,
die sich im Ungeborgenen geborgen wissen,
die in die Ungewissheit,
in die Führerlosigkeit geführt werden,
die sich im Dunkeln einem unsichtbaren Stern überlassen,
die sich vom Ziele ziehen lassen und nicht
- menschlich beschränkt und eingeengt -
das Ziel bestimmen.
Dieses Offensein für jede neue Erkenntnis
im Außen und Innen:
Das ist das Wesenhafte des modernen Menschen,
der in aller Angst des Loslassens
doch die Gnade des Gehaltenseins
im Offenwerden neuer Möglichkeiten erfährt.
Pablo Picasso
Beitrag geändert von Gia (21-01-2013 20:28)
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Lipizzaner, weisses, edles Pferd
Künstler ungenannt

Geheimnisvolle Worte drangen sanft
ein in die geschundenen Herzen.
DER PFERDEFLÜSTERER
DANKE - !
Beitrag geändert von Gia (14-04-2013 02:47)
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