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ARBEITSBUCH von ein Kurs in Wundern
übersetzt von Sonship-Radio
Wunder werden im Licht gesehen, und Licht und Stärke sind eins.
1 Der heutige Leitgedanke ist eine Erweiterung des vorhergehenden. Wenn Du an Licht denkst, verbindest Du es nicht mit Stärke, und Dunkelheit verbindest Du nicht mit Schwäche. Das liegt daran, dass Deine Vorstellung davon, was Sehen bedeutet, mit dem Körper und dessen Augen und Gehirn verknüpft ist. So glaubst Du, dass Du verändern kannst, was Du siehst, indem Du Dir Glasstückchen vor die Augen setzt. Das ist eine der vielen Arten magischer Annahmen, die aus der Überzeugung stammen, dass Du ein Körper bist und dass des Körpers Augen sehen können.
2 Du glaubst auch, das Gehirn des Körpers könne denken. Wenn Du das Wesen des Denkens verstündest, könntest Du über diese wahnsinnige Vorstellung nur lachen. Es ist genauso, wie wenn Du glaubtest, dass Du das Streichholz hieltest, mit dem die Sonne angezündet würde und das ihr ihre ganze Wärme gebe; oder dass Du die Welt in Deiner Hand hieltest, wo sie sicher festgehalten sei, bis Du sie losließest. Dabei ist das nicht törichter, als zu glauben, des Körpers Augen könnten sehen und das Gehirn könne denken.
3 Die Stärke Gottes in Dir ist das Licht, in dem Du siehst, so wie es auch Sein Geist ist, mit dem Du denkst. Seine Stärke leugnet Deine Schwäche. Eben Deine Schwäche ist es, die durch des Körpers Augen schaut und in der Dunkelheit umherspäht, um ihr Ebenbild zu sehen: die Kleinen, Schwachen, die Kränkelnden und Sterbenden, die Bedürftigen, Hilflosen und Furchtsamen, die Traurigen, die Armen, die Hungernden und Freudlosen. Diese werden durch Augen gesehen, die nicht sehen und nicht segnen können.
4 Die Stärke übersieht diese Dinge, indem sie über die Erscheinungen hinausblickt. Sie hält ihren steten Blick auf das Licht gerichtet, das hinter ihnen liegt. Sie vereint sich mit dem Licht, von dem sie ein Teil ist. Sie sieht sich selbst. Sie bringt das Licht, in dem Dein Selbst erscheint. In der Dunkelheit nimmst Du ein Selbst wahr, das es nicht gibt. Stärke ist die Wahrheit über Dich; Schwäche ist ein Götze, der fälschlich verehrt und angebetet wird, um die Stärke zu vertreiben und Dunkelheit dort herrschen zu lassen, wo Gott bestimmte, dass Licht sein sollte.
5 Stärke kommt von Wahrheit und leuchtet mit dem Licht, das ihre Quelle ihr verliehen hat; Schwäche spiegelt die Dunkelheit ihres Machers wider. Sie ist krank und schaut auf Krankheit, die so ist wie sie. Wahrheit ist ein Erlöser und kann nur Glück und Frieden für Alle wollen. Sie gibt ihre Stärke Jedem, der darum bittet, in unbegrenzter Fülle. Sie sieht, dass Mangel in Einem auch Mangel in Allen wäre. Deshalb gibt sie ihr Licht, auf dass Alle sehen und als eins Nutzen daraus ziehen mögen. Ihre Stärke wird geteilt von Allen, auf dass sie Allen das Wunder bringen möge, in dem sie sich im Zweck und in Vergebung und in Liebe vereinen werden.
6 Die Schwäche, die im Dunkel schaut, kann keinen Sinn und Zweck in der Vergebung und der Liebe sehen. Sie sieht alle Andern als von sich selbst verschieden und nichts in der Welt, was sie mit Anderen teilen möchte. Sie urteilt und verdammt, liebt aber nicht. In der Dunkelheit verweilt Sie, um sich zu verstecken, und träumt, dass sie stark und erobernd ist, ein Sieger über Grenzen, die nur in der Dunkelheit ins Riesenhafte wachsen.
7 Sie fürchtet und greift an und hasst sich selbst, und Dunkelheit bedeckt alles, was sie sieht, und ihre Träume werden so furchtbar wie sie selbst. Nicht Wunder gibt es hier, sondern nur Hass. Sie trennt sich von dem, was sie sieht, derweil Licht und Stärke sich als eins wahrnehmen. Das Licht der Stärke ist nicht das Licht, das Du siehst. Weder verändert es sich, noch flackert und verlöscht es. Es wechselt nicht von Nacht zu Tag und wieder zu Dunkelheit, bis wieder Morgen wird.
8 Das Licht der Stärke ist konstant, sicher wie die Liebe und ewig froh, sich zu verschenken, weil es niemandem als sich selber geben kann. Niemand kann vergeblich darum bitten, ihre Sicht mit ihm zu teilen, und niemand, der in ihre Wohnstatt tritt, könnte fortgehen ohne ein Wunder vor seinen Augen und ohne dass Stärke und Licht in seinem Herzen weilten.
9 Die Stärke in Dir wird Dir das Licht schenken und Dein Sehen derart lenken, dass Du bei nichtigen Schatten nicht verweilst, die Dir Deines Körpers Augen liefern, um Dich zu täuschen. Die Stärke und das Licht vereinen sich in Dir, und wo sie sich begegnen, da steht Dein Selbst bereit, Dich als Sein Eigen zu umfangen. Dies ist die Stätte der Begegnung, die wir heute zu finden suchen und wo wir ruhen wollen, denn Gottes Frieden ist dort, wo Dein Selbst, Sein Sohn, jetzt darauf wartet, Sich Selber wieder zu begegnen und eins zu sein.
10 Lass zweimal heute uns zwanzig Minuten dafür geben, um diesem Treffen beizuwohnen. Lass Dich zu Deinem Selbst hinbringen. Seine Stärke wird das Licht sein, in welchem die Gabe des Sehens Dir gegeben wird. Verlass das Dunkel heute eine kleine Weile, und lass uns üben, im Licht zu sehen, während wir des Körpers Augen schließen und die Wahrheit bitten, uns zu zeigen, wie wir die Stätte der Begegnung finden von Selbst und Selbst, wo Licht und Stärke eins sind.
11 Morgens und abends wollen wir auf diese Weise üben. Nach dem Morgentreffen wollen wir den Tag als Vorbereitung für die Zeit am Abend nutzen, wenn wir uns erneut vertrauensvoll begegnen. Lass uns, sooft wir können, den heutigen Leitgedanken wiederholen und erfassen, dass wir in das Sehen eingeführt und von der Dunkelheit ins Licht geleitet werden, in dem nur Wunder wahrgenommen werden können.
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ARBEITSBUCH von ein Kurs in Wundern
übersetzt von Sonship-Radio
Licht und Freude und Frieden weilen in mir.
1 Du denkst, Du seiest das Heim des Bösen, der Dunkelheit und Sünde. Du denkst, wenn jemand die Wahrheit sehen könnte über Dich, er wäre abgestoßen und würde wie vor einer giftigen Schlange von Dir weichen. Du meinst, wenn man die Wahrheit über Dich Dir offenbarte, dass Dich ein solches Grauen überkäme, dass Du durch Deine eigne Hand gleich in den Tod Dich stürztest und doch weiterlebtest, nachdem Du sähest, dass das unmöglich ist.
2 Das sind Überzeugungen, die derart fest verankert sind, dass es schwer ist, Dir zur Sicht zu verhelfen, dass sie auf nichts beruhen. Dass Du Fehler begangen hast, ist offensichtlich. Dass Du Erlösung suchtest auf sonderbare Art und Weise, dass Du getäuscht wurdest, täuschtest und Angst hattest vor törichten Hirngespinsten und brutalen Träumen und Dich vor staubgemachten Götzen beugtest - all dies ist demzufolge wahr, was Du jetzt glaubst.
3 Heute stellen wir dies in Frage, nicht vom Standpunkt Deines Denkens, sondern von einem völlig anderen Bezugspunkt aus, von wo aus solche nichtigen Gedanken keine Bedeutung haben. Diese Gedanken entsprechen nicht dem Willen Gottes. Diese wunderlichen Überzeugungen teilt Er nicht mit Dir. Und das reicht aus, um zu beweisen, dass sie falsch sind, Du aber nimmst nicht wahr, dass es so ist.
4 Weshalb wärst Du nicht überglücklich, wenn man Dir versicherte, dass alles Böse, das Du meinst, getan zu haben, gar nie getan ward, dass alle Deine Sünden nichts sind und Du so rein und heilig bist, wie Du erschaffen wurdest, und dass Licht, Freude und Friedenn in Dir wohnen? Dein Bild von Dir kann nicht dem Willen Gottes widerstehen. Du denkst, das sei der Tod, doch es ist Leben. Du denkst, Du seiest zerstört, Du bist jedoch erlöst.
5 Das Selbst, das Du gemacht hast, ist nicht Gottes Sohn. Und deshalb existiert dieses Selbst überhaupt nicht. Und alles, was es scheinbar tut und denkt, bedeutet nichts. Es ist weder schlecht noch gut. Es ist unwirklich und nicht mehr als das. Es liefert dem Sohn Gottes keinen Kampf. Es verletzt ihn nicht, noch greift es seinen Friedenn an. Es hat die Schöpfung nicht verändert noch ewige Sündenlosigkeit zu Sünde, Liebe zu Hass reduziert. Welche Macht kann dieses Selbst, das Du gemacht hast, denn besitzen, wenn es dem Willen Gottes widerspricht?
6 Für Deine Sündenlosigkeit bürgt Gott. Das muss unablässig wiederholt werden, bis es angenommen wird. Es ist wahr. Für Deine Sündenlosigkeit bürgt Gott. Nichts kann sie berühren oder das verändern, was Gott als ewig schuf. Das Selbst, das Du gemacht hast, böse und voller Sünden, ist bedeutungslos. Für Deine Sündenlosigkeit bürgt Gott, und Licht und Freude und Friedenn weilen in Dir.
7 Die Erlösung verlangt, dass Du nur einen einzigen Gedanken annimmst: Du bist, wie Gott Dich schuf, nicht, was Du aus Dir machtest. Was immer Du vermeintlich Böses tatest - Du bist, wie Gott Dich schuf. Welche Fehler Du auch immer begangen hast, die Wahrheit über Dich bleibt unverändert. Die Schöpfung ist ewig und unveränderbar. Für Deine Sündenlosigkeit bürgt Gott. Du bist und wirst immer genauso sein, wie Du erschaffen wurdest. Licht und Freude und Friedenn weilen in Dir, weil Gott sie dorthin legte.
8 Beginne in unseren längeren Übungszeiten heute - die dann von größtem Vorteil wären, wenn Du sie während der ersten fünf Minuten jeder anbrechenden Stunde einhalten könntest - damit, die Wahrheit über Deine Schöpfung darzulegen:
9 Licht und Freude und Frieden weilen in mir.
Für meine Sündenlosigkeit bürgt Gott.
10 Lege daraufhin Deine törichten Selbstbilder beiseite, und verbringe den Rest der Übungszeit mit dem Versuch, das zu erfahren, was Gott Dir gab an Stelle dessen, was Du für Dich selbst verfügt hast.
11 Du bist, was Gott schuf oder was Du gemacht hast. Ein Selbst ist wahr; das andere ist nicht da. Versuche, die Einheit Deines einen Selbst zu erfahren. Versuche, Seine Heiligkeit zu würdigen und die Liebe, aus Der Es erschaffen wurde. Versuche, das Selbst nicht zu behindern, als welches Gott Dich erschaffen hat, indem Du Seine Majestät hinter den winzigen Götzen des Bösen und der Sündhaftigkeit versteckst, die Du gemacht hast, um Es zu ersetzen. Lass Es zu Sich Selbst kommen. Hier bist Du; Das bist Du. Und Licht und Freude und Frieden weilen in Dir, weil dies so ist.
12 Möglicherweise bist Du nicht bereit oder gar nicht in der Lage, die ersten fünf Minuten jeder Stunde für diese Übung zu verwenden. Versuche es jedoch, wenn Du es kannst. Zumindest denk daran, die folgenden Gedanken jede Stunde zu wiederholen:
13 Licht und Freude und Frieden weilen in mir.
Für meine Sündenlosigkeit bürgt Gott.
14 Versuche dann, mindestens etwa eine Minute lang Deine Augen zu schließen und zu begreifen, dass dies eine Feststellung der Wahrheit über Dich ist.
15 Wenn eine Situation entsteht, die Dich zu beunruhigen scheint, vertreibe rasch die Illusion der Angst, indem Du diese Gedanken noch einmal wiederholst. Solltest Du in Versuchung geraten, auf jemanden ärgerlich zu werden, so sage still zu ihm:
16 Licht und Freude und Frieden weilen in Dir.
Für Deine Sündenlosigkeit bürgt Gott.
17 Heute kannst Du viel für die Erlösung der Welt tun. Heute kannst Du viel dazu tun, Dich der Rolle anzunähern, die Gott Dir in der Erlösung zugeteilt hat. Und Du kannst heute viel dafür tun, Deinen Geist davon zu überzeugen, dass der Gedanke für den Tag tatsächlich wahr ist.
Beitrag geändert von headcrash (03-04-2012 00:54)
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Ich bin, wie Gott mich schuf.
1 Heute fahren wir mit dem einen Gedanken fort, der vollständige Erlösung bringt; mit der einen Feststellung, die jeder Form von Versuchung die Macht entzieht; der einen Idee, die das Ego zum Schweigen bringt und es vollständig aufhebt. Du bist, wie Gott Dich schuf. Die Geräusche dieser Welt verstummen, jeder Anblick dieser Welt verschwindet, und alle Gedanken, die diese Welt jemals barg, werden von diesem einen Gedanken auf ewig weggefegt. Hier ist die Erlösung vollbracht. Hier ist die geistige Gesundheit wiederhergestellt.
2 Wahres Licht ist Stärke, und Stärke ist Sündenlosigkeit. Wenn Du so bleibst, wie Gott Dich schuf, dann musst Du stark sein, und Licht muss in Dir sein. Er, Der Deine Sündenlosigkeit sicherstellte, muss auch der Bürge sein für Licht und Stärke. Du bist, wie Gott Dich schuf. Das Dunkel kann die Herrlichkeit des Sohnes Gottes nicht verschleiern. Du stehst im Licht, stark in der Sündenlosigkeit, in welcher Du erschaffen wurdest und in der Du bis in alle Ewigkeit verbleiben wirst.
3 Auch heute wollen wir die ersten fünf Minuten jeder wachen Stunde auf den Versuch verwenden, die Wahrheit in Dir zu verspüren. Fang diese Zeiten der Erforschung mit diesen Worten an:
4 Ich bin, wie Gott mich schuf.
Ich bin Sein Sohn in alle Ewigkeit.
5 Versuche nun, den Sohn Gottes in Dir zu erreichen. Dies ist das Selbst, Das nie gesündigt hat noch sich ein Bildnis machte, die Wirklichkeit zu ersetzen. Dies ist das Selbst, Das sein Zuhause in Gott nie verließ, um in Ungewissheit auf der Welt zu wandeln. Dies ist das Selbst, Das weder Angst kennt noch sich Verlust, Leid oder Tod vorstellen könnte.
6 Nichts wird von Dir verlangt, um dieses Ziel zu erreichen, außer alle Götzen und Selbstbildnisse wegzulegen, über die Liste der Eigenschaften, der guten wie der schlechten, die Du Dir zugeschrieben hast, hinauszugehen und in stiller Erwartung der Wahrheit zu harren. Gott Selbst versprach, dass sie allen offenbart werde, die darum bitten. Du bittest jetzt. Du kannst nicht scheitern, weil Er nicht scheitern kann.
7 Wenn Du der Anforderung nicht genügst, die ersten fünf Minuten jeder Stunde für die Übung zu verwenden, dann rufe Dir zumindest stündlich in Erinnerung:
8 Ich bin, wie Gott mich schuf.
Ich bin Sein Sohn in alle Ewigkeit.
9 Sage Dir heute häufig, dass Du bist, wie Gott Dich schuf. Und vergewissere Dich, dass Du jedem, der Dich zu reizen scheint, mit diesen Worten begegnest:
10 Du bist, wie Gott Dich schuf.
Du bist Sein Sohn in alle Ewigkeit.
11 Gib Dir alle Mühe, heute die stündlichen Übungen durchzuführen. Jede davon, die Du durchführst, wird ein Riesenschritt auf Deine Befreiung hin sein und ein Meilenstein auf dem Weg, Dir das Denksystem anzueignen, das dieser Kurs darlegt.
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Ich bin ein Selbst, vereint mit meinem Schöpfer
1 Der heutige Gedanke beschreibt Dich ganz genauso, wie Gott Dich schuf. Du bist in Dir und mit Ihm eins. Dein ist die Einheit aller Schöpfung. Deine vollkommene Einheit macht Veränderung in Dir unmöglich. Du akzeptierst dies nicht, und Du begreifst nicht, dass es so sein muss, einfach nur deshalb, weil Du glaubst, dass Du Dich selber schon verändert hast.
2 Du siehst Dich selbst als eine lächerliche Parodie auf Gottes Schöpfung: schwach, boshaft, hässlich und sündig, elend und von Schmerz geplagt. Das ist Deine Version von Dir selbst: ein Selbst, in viele Teile aufgespalten, die sich bekriegen, von Gott getrennt und von seinem ziellosen und launenhaften Macher, zu dem Du betest, notdürftig zusammengehalten. Er hört Deine Gebete nicht, denn er ist taub. Er sieht die Einheit nicht in Dir, denn er ist blind. Er versteht nicht, dass Du der Sohn Gottes bist, denn er ist unvernünftig und versteht nichts.
3 Wir wollen heute versuchen, uns nur dessen bewusst zu sein, was hören kann und sehen und was völlig vernünftig ist. Wir wollen wiederum unsere Übungen darauf ausrichten, Dein eines Selbst zu erreichen, Das vereint mit Seinem Schöpfer ist. Geduldig und voll Hoffnung versuchen wir es heute wieder.
4 Auf der Stufe, auf der Du Dich zur Zeit in Deinem Lernen befindest, ist es von besonderem Vorteil, die ersten fünf Minuten jeder anbrechenden Stunde für die Übung des täglichen Leitgedankens zu verwenden. In diesem Stadium ist es schwer, Deinen Geist nicht abschweifen zu lassen, wenn er länger übt. Sicherlich ist Dir das unterdessen klargeworden. Du hast gesehen, wie groß Dein Mangel an geistiger Disziplin ist und wie sehr Dein Geist der Schulung bedarf. Es ist nötig, dass Du dessen gewahr wirst, denn in der Tat ist dies ein Hindernis für Deinen Fortschritt.
5 Häufige kürzere Übungszeiten haben im Augenblick noch weitere Vorteile für Dich. Neben der Einsicht, dass Du Schwierigkeiten mit anhaltender Aufmerksamkeit hast, musst Du auch festgestellt haben, dass Du dazu neigst, Dein Ziel für längere Zeiten zu vergessen, wenn Du nicht öfters daran erinnert wirst. Oft versäumst Du, die kurzen Übungszeiten mit dem täglichen Leitgedanken einzuhalten, und Du hast es Dir noch nicht zur Gewohnheit gemacht, den Gedanken als unwillkürliche Reaktion auf Versuchungen anzuwenden.
6 Deshalb ist zu diesem Zeitpunkt eine Struktur für Dich vonnöten, so angelegt, dass sie häufige Erinnerungen an Dein Ziel und regelmäßige Versuche, es zu erreichen, in sich schließt. Zeitliche Regelmäßigkeit ist nicht die Idealbedingung, um sich auf nutzbringendste Weise in der Erlösung zu üben. Sie ist jedoch von Vorteil für jene, deren Motivation unbeständig ist und die einen starken Widerstand gegen das Lernen haben.
7 Daher wollen wir uns eine Weile daran halten, jede Stunde fünf Minuten zu üben, und fordern Dich eindringlich auf, so wenige Übungszeiten wie möglich auszulassen. Die ersten fünf Minuten jeder Stunde zu verwenden wird ganz besonders hilfreich sein, da es eine stärkere Strukturierung auferlegt. Benutze allerdings Deine Versäumnisse bei der Einhaltung dieses Zeitplans nicht als Entschuldigung dafür, ihn nicht, sobald Du kannst, wiederaufzunehmen. Es kann wohl sein, dass die Versuchung aufkommt, den Tag als verloren anzusehen, weil Du bereits versäumt hast, das zu tun, was erforderlich ist. Dies sollte jedoch nur als das begriffen werden, was es ist: als Weigerung, Deinen Fehler berichtigen zu lassen, und als Unwillen, es nochmals zu versuchen.
8 Der Heilige Geist wird durch Deine Fehler in Seiner Unterweisung nicht behindert. Er kann nur durch Deinen Unwillen, sie loszulassen, aufgehalten werden. Lass uns deshalb den Entschluss fassen, besonders etwa für die nächste Woche, bereit zu sein, uns zu vergeben, wenn unser Eifer nachlässt und wir die Anweisungen zur Übung des Tagesgedankens nicht einhalten. Diese Nachsicht der Schwäche gegenüber wird es uns möglich machen, sie zu übersehen, anstatt ihr die Macht zu geben, unser Lernen zu verzögern. Wenn wir ihr die Macht dazu verleihen, dann sehen wir sie als Stärke an und verwechseln Stärke mit Schwäche.
9 Wenn es Dir nicht gelingt, die Erfordernisse dieses Kurses zu erfüllen, dann hast Du lediglich einen Fehler begangen. Dieser verlangt nach Berichtigung und nach sonst nichts. Zuzulassen, dass ein Fehler fortgesetzt wird, heißt weitere Fehler machen, die auf dem ersten beruhen und diesen verstärken. Dieser Vorgang ist es, der wegzulegen ist, denn dies ist nichts anderes als eine weitere Art, wie Du Illusionen gegen die Wahrheit verteidigen möchtest.
10 Lass all diese Irrtümer los, indem Du sie als das siehst, was sie sind. Jeder ist ein Versuch, Dich vom Bewusstsein abzuhalten, dass Du ein Selbst bist, vereint mit Deinem Schöpfer, eins mit jedem Aspekt der Schöpfung und grenzenlos an Macht und Frieden. Dies ist die Wahrheit, und nichts anderes ist wahr. Heute wollen wir diese Wahrheit neu bejahen und den Ort in Dir zu erreichen suchen, an dem es keinen Zweifel gibt, dass nur das wahr ist.
11 Fange die Übungszeiten heute mit dieser Versicherung an, und biete sie Deinem Geist mit der ganzen Gewissheit an, deren Du fähig bist:
12 Ich bin ein Selbst, vereint mit meinem Schöpfer, eins mit jedem
Aspekt der Schöpfung und grenzenlos an Macht und Frieden.
13 Schließe dann die Augen, und sage Dir erneut, langsam und mit Bedacht, wobei Du suchst, die Bedeutung dieser Worte in Deinen Geist sinken zu lassen, um falsche Vorstellungen abzulösen:
14 Ich bin ein Selbst.
15 Wiederhole dies mehrere Male, und dann versuche die Bedeutung zu erfühlen, die diese Worte in sich tragen.
16 Du bist ein Selbst, vereint und sicher im Licht und in der Freude und im Frieden . Du bist Gottes Sohn, ein Selbst, mit einem Schöpfer und mit einem Ziel: das Bewusstsein dieses Einsseins in jeden Geist zu tragen, damit die wahre Schöpfung die Allheit und die Einheit Gottes ausdehnen möge. Du bist ein Selbst, vollständig und geheilt und ganz und hast die Macht, den Schleier der Dunkelheit von der Welt zu nehmen und das Licht in Dir hervordringen zu lassen, um die Welt die Wahrheit über Dich zu lehren.
17 Du bist ein Selbst, in vollkommener Harmonie mit allem, was es gibt, und allem, was es geben wird. Du bist ein Selbst, der heilige Sohn Gottes, vereint mit Deinen Brüdern in diesem Selbst, vereint mit Deinem Vater in Seinem Willen. Fühle dieses eine Selbst in Dir, und lass Es Deine Illusionen und Deine Zweifel hinwegleuchten. Dies ist Dein Selbst, der Sohn von Gott Selbst, ohne Sünde wie Sein Schöpfer, mit Seiner Stärke in Dir und mit Seiner Liebe, Die für ewig Dein ist. Du bist ein Selbst, und Dir ist es gegeben, dieses Selbst in Dir zu spüren und jede Deiner Illusionen aus diesem einen Geiste zu vertreiben, der dieses Selbst ist, die heilige Wahrheit in Dir.
18 Vergiss das heute nicht. Wir brauchen Deine Hilfe, Deinen kleinen Teil, um Glück in die ganze Welt zu bringen. Und der Himmel zählt auf Dich voll Zuversicht, dass Du es heute versuchen wirst. So teile denn seine Gewissheit mit ihm, denn sie ist die Deine. Sei wachsam. Vergiss das heute nicht. Vergiss tagsüber nicht Dein Ziel. Wiederhole den heutigen Leitgedanken so häufig wie möglich und verstehe, dass jedes Mal, wenn Du dies tust, jemand der Hoffnung Stimme hört, die Wahrheit, die sich regt in seinem Geist, und des Friedens sanftes Flügelschlagen.
19 Deine eigene Anerkennung, dass Du ein Selbst bist, vereint mit Deinem Vater, ist ein Aufruf an die ganze Welt, mit Dir eins zu sein. Achte darauf, dass Du Jedem, dem Du heute begegnest, das Versprechen des heutigen Gedankens gibst und ihm dies sagst:
20 Du bist ein Selbst mit mir, vereint in diesem Selbst mit unserem Schöpfer. Ich ehre Dich um dessentwillen, was ich bin und Was Er ist, Der uns beide als eins liebt.
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Erlösung komt von meinem Einen Selbst
1 Obwohl Du ein Selbst bist, erfährst Du Dich als zwei: als gut und böse, liebend und hassend, Geist und Körper. Diese Empfindung, in Gegensätze gespalten zu sein, ruft Gefühle akuten und ständigen Konflikts hervor und führt zu fieberhaften Versuchen, die widersprüchlichen Aspekte dieser Selbstwahrnehmung miteinander zu versöhnen. Du hast viele solcher Lösungen gesucht, und mit keiner hattest Du Erfolg. Die Gegensätze, die Du in Dir siehst, werden nie vereinbar sein. Nur eines existiert.
2 Du musst die Tatsache, dass Wahrheit und Illusion nicht miteinander versöhnt werden können - wie sehr Du Dich auch anstrengst, welche Mittel Du anwendest und wo Du das Problem auch siehst -, akzeptieren, wenn Du erlöst werden möchtest. Solange Du dies nicht akzeptiert hast, wirst Du eine endlose Liste von Zielen, die Du nicht erreichen kannst, in Angriff nehmen, wirst sinnlos immer wieder einen Aufwand treiben an Zeit und Mühe, an Hoffnung und an Zweifeln, ein jeder so vergeblich wie der letzte und so erfolglos, wie der nächste sicher sein wird.
3 Probleme, die keine Bedeutung haben, können nicht innerhalb des Rahmens gelöst werden, in dem sie eingebettet sind. Zwei Selbste in Konflikt können nicht gelöst werden, und Gut und Böse haben keine Stätte der Begegnung. Das Selbst, das Du gemacht hast, kann nie Dein Selbst sein, noch kann Dein Selbst entzweigespalten werden und trotzdem bleiben, was Es ist und ewig sein muss.
4 Geist und Körper können nicht beide existieren. Versuche nicht, die beiden zu versöhnen, denn jedes leugnet, dass das andere wirklich sein kann. Wenn Du ein Körper bist, dann ist Dein Geist aus Deinem Selbstkonzept verschwunden, weil er dann keinen Platz mehr hat, an dem er wirklich Teil von Dir sein könnte. Bist Du reiner Geist, dann muss der Körper für Deine Wirklichkeit bedeutungslos sein.
5 Der reine Geist benutzt den G eist als Mittel, um seinen Selbstausdruck zu finden. Und wenn der Geist dem reinen Geiste dient, ist er in Frieden und von Freude erfüllt. Seine Macht entspringt dem reinen Geist, und froh erfüllt er hier seine Funktion. Doch kann der Geist sich auch vom reinen Geist geschieden sehen und sich in einem Körper wahrnehmen, den er mit sich selbst verwechselt. Dann ist er ohne seine Funktion und findet keinen Frieden, und Glück ist seinem Denken fremd.
6 Doch kann der Geist getrennt vom reinen Geist nicht denken. Er hat die QUELLE seiner Stärke verleugnet und sieht sich als hilflos, als begrenzt und schwach. Von seiner Funktion abgespalten, denkt er jetzt, er sei allein und abgetrennt, sei angegriffen von Armeen, die sich gegen ihn z usammenscharen, und versteckt sich im fragilen Halt des Körpers. Jetzt muss er Ungleiches mit Gleichem in Einklang bringen, denn dazu, meint er, sei er da.
7 Verschwende keine Zeit mehr darauf. Wer kann die sinnlosen Konflikte lösen, die ein Traum zeigt? Welche Bedeutung könnte deren Lösung in Wahrheit haben? Welchem Sinn und Zweck könnte sie dienen? Wozu dient sie? Erlösung kann weder Illusionen wirklich machen noch ein Problem lösen, das nicht existiert. Vielleicht hoffst Du, sie könne es. Doch möchtest Du, dass Gottes Plan zur Befreiung Seines lieben Sohnes diesem Schmerz bereite und ihn dennoch nicht befreien kann?
8 Dein Selbst bewahrt Seine Gedanken, und sie verbleiben in Deinem Geist wie auch in Gottes Geist. Der Heilige Geist birgt die Erlösung in Deinem Geist und bietet ihm den Weg zum Frieden an. Die Erlösung ist ein Gedanke, den Du mit Gott teilst, weil Seine Stimme sie für Dich angenommen und in Deinem Namen geantwortet hat, dass es vollbracht sei. Auf diese Weise wird die Erlösung bei den Gedanken aufbewahrt, die Deinem Selbst lieb und teuer sind und welche es für Dich in Ehren hält.
9 Heute wollen wir versuchen, diesen Gedanken zu finden, dessen Gegenwart in Deinem Geist von Ihm verbürgt wird, Der aus Deinem einen Selbst zu Dir spricht. In unseren fünf Minuten jeder Stunde wollen wir in Deinem Geiste nach Ihm suchen. Die Erlösung kommt von diesem einen Selbst durch Ihn, Der zwischen Deinem Geist und Deinem Selbst die Brücke ist.
10 Warte geduldig, und lass Ihn zu Dir sprechen von Deinem Selbst und davon, was Dein Geist vermag, wenn er dem Selbst zurückerstattet ist und frei, Dessen Willen zu dienen.
11 Sage zu Beginn der Übung folgendes:
12 Erlösung kommt von meinem einen Selbst.
Seine Gedanken sind die meinen, auf dass ich sie benutze.
13 Suche dann Seine Gedanken, und nimm sie als Deine eigenen in Anspruch.
14 Dies sind Deine eigenen wirklichen Gedanken, die Du verleugnet hast, während Du Deinen Geist in eine Welt der Träume hast abschweifen lassen, nur um Illusionen an ihrer Statt zu finden. Hier sind Deine Gedanken, die einzigen, die Du hast. Die Erlösung ist unter ihnen; finde sie dort.
15 Wenn Du Erfolg hast, werden Dir die Gedanken, die Dir kommen, sagen, dass Du erlöst bist und dass Dein Geist die Funktion gefunden hat, die er zu verlieren suchte. Dein Selbst wird ihn willkommen heißen und ihm Frieden geben. Mit wiederhergestellter Stärke wird er wieder vom reinen Geist zum reinen Geist in allen Dingen fließen, die der Geist wie Sich Selbst erschaffen hat. Dein Geist wird alle Dinge segnen. Die Verwirrung ist zu Ende, und Du bist wiederhergestellt, denn Du hast Dein Selbst gefunden.
16 Dein Selbst weiß, dass Du heute nicht scheitern kannst. Vielleicht bleibt Dein Geist noch für ein Weilchen ungewiss. Lass dies Dich nicht bekümmern. Die Freude, die Dein Selbst erfährt, wird Es für Dich bewahren, und sie wird dereinst in völliger Bewusstheit Dein sein. Jedes Mal, wenn Du fünf Minuten jede Stunde damit verbringst, Ihn zu suchen, Der Deinen Geist mit Deinem Selbst verbindet, bietest Du Ihm einen weiteren Schatz an, den Er für Dich bewahren wird.
17 Jedes Mal, wenn Du heute Deinem fieberhaften Geist sagst, dass die Erlösung von Deinem einen Selbst kommt, fügst Du Deinem wachsenden Vorrat einen weiteren Schatz hinzu. Und das alles wird jedem gegeben, der darum bittet und die Gabe annehmen will. Denk nur, wie viel Dir heute gegeben wird, um es zu geben, damit es Dir gegeben werde!
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Ich bin reiner Geist
1 Der heutige Gedanke setzt Dich mit Deinem einen Selbst gleich. Er akzeptiert keine gespaltene Identität und versucht auch nicht, gegensätzliche Elemente zu einer Einheit zu verflechten. Er drückt einfach die Wahrheit aus. Übe diese Wahrheit heute, sooft Du kannst, denn sie wird Deinen Geist aus Konflikten in die ruhigen Gefilde des Friedens bringen. Kein Schauder der Angst findet Einlass, denn Dein Geist ist vom Wahnsinn freigesprochen und hat die Illusion einer gespaltenen Identität losgelassen.
2 Erneut erklären wir die Wahrheit über Dein Selbst, den heiligen Sohn Gottes, Der in Dir ruht und Dessen Geist der geistigen Gesundheit zurückerstattet worden ist. Du bist der reine Geist, der liebevoll mit all der Liebe, allem Frieden, aller Freude Deines Vaters ausgestattet ist. Du bist der reine Geist, der Ihn vervollständigt und Seine Funktion als Schöpfer mit Ihm teilt. Er ist bei Dir alle Tage, wie auch Du immer bei Ihm bist.
3 Heute versuchen wir, Deinem Geist die Wirklichkeit noch näher zu bringen. Bei jeder Übung wird deren Gewahrsein wenigstens ein bisschen näher rücken; manchmal werden tausend Jahre oder mehr eingespart. Die Minuten, die Du dafür gibst, werden viele Male vervielfacht, denn das Wunder bedient sich der Zeit, wird aber nicht von ihr beherrscht. Erlösung ist ein Wunder, das erste und das letzte - das erste, das das letzte ist, denn es ist eins.
4 Du bist der reine Geist, in dessen Geist das Wunder wohnt, in dem die Zeit ganz stillsteht; das Wunder, in dem eine Minute, für die Anwendung dieser Gedanken hingegeben, zu einer Zeit wird, die keine Grenzen und kein Ende hat. So gib diese Minuten gerne hin, und zähle auf Ihn, Der das Versprechen gab, die Zeitlosigkeit neben sie zu legen. Er wird jeder kleinsten Anstrengung, die Du unternimmst, Seine ganze Stärke schenken.
5 Gib Ihm die Minuten, die Er heute braucht, um Dir zu helfen, mit Ihm zu verstehen, dass Du der reine Geist bist, der in Ihm wohnt und der durch Seine Stimme jedes Lebewesen anruft; der Seine Sicht jedem, der bittet, schenkt; der Irrtum durch die einfache Wahrheit ersetzt.
6 Der Heilige Geist wird sich freuen, fünf Minuten jeder Stunde aus Deinen Händen zu empfangen und sie um diese schmerzensreiche Welt zu tragen, wo scheinbar Leid und Elend herrschen. Er wird keinen einzigen offenen Geist übersehen, der die heilenden Gaben annehmen will, die sie bringen, und wird sie überall dort niederlegen, wo Er weiß, dass sie willkommen sind. Und jedes Mal, wenn jemand sie als seine eigenen Gedanken akzeptiert und sie zum Heilen nutzt, nimmt ihre Heilkraft zu.
7 Auf diese Weise wird jede Gabe an Ihn um ein Tausendfaches und noch zehntausendmal vermehrt. Und wenn sie Dir zurückgegeben wird, wird sie die kleine Gabe, die Du gegeben hast, so mächtig übertreffen, wie der Sonne Glanz den winzig kleinen Schimmer überstrahlt, den ein Leuchtkäfer in einem vagen Augenblick erzeugt, ehe er verlöscht. Das stete Strahlen dieses Lichts hält an und führt Dich aus der Dunkelheit, und Du wirst auch den Weg nicht mehr vergessen können.
8 Beginne diese glücklichen Übungen mit den Worten, die der Heilige Geist zu Dir spricht, und lass sie durch Ihn rund um die Welt widerhallen:
9 Reiner Geist bin ich, ein heiliger Sohn Gottes, frei von allen Grenzen, sicher und geheilt und ganz, frei, zu vergeben, und frei, die Welt zu erlösen.
10 Durch Dich so ausgedrückt, wird der Heilige Geist diese Gabe, die Du von Ihm bekamst, annehmen, ihre Macht vermehren und sie Dir wiedergeben.
11 Schenke Ihm heute freudig jede Übungszeit. Und Er wird zu Dir sprechen und Dich daran erinnern, dass Du reiner Geist bist, eins mit Ihm und Gott, mit Deinen Brüdern und mit Deinem Selbst. Lausche auf Seine Versicherung jedes Mal, wenn Du heute die Worte sprichst, die Er Dir schenkt, und lass Ihn Deinem Geiste sagen, dass sie wahr sind.
12 Wende sie gegen die Versuchung an, und entrinne deren traurigen Folgen, wenn Du doch dem Glauben nachgibst, etwas anderes zu sein. Der Heilige Geist schenkt Dir heute Frieden. Empfange Seine Worte, und biete sie Ihm an.
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Ich will meine Rolle in Gottes Heilsplan akzeptieren
1 Heute ist ein Tag besonderer Hingabe. Heute wollen wir uns für nur eine Seite entscheiden. Wir verbünden uns mit der Wahrheit und geben die Illusionen auf. Wir werden nicht zwischen den beiden schwanken, sondern einen festen Stand für die Eine einnehmen. Wir geben uns heute der Wahrheit hin und der Erlösung, so wie Gott sie plante. Wir werden nicht behaupten, dass sie etwas Anderes sei. Wir werden nicht dort nach ihr suchen, wo sie nicht ist. Froh nehmen wir sie an, so wie sie ist, und übernehmen die Rolle, die Gott uns zugewiesen hat.
2 Welches Glück, dass wir gewiss sind! All unsere Zweifel legen wir heute weg und bekennen uns zielgewiss zu unserer Entscheidung, dankbar, dass die Zweifel vergangen sind und Sicherheit gekommen ist. Wir haben einen mächtigen Zweck zu erfüllen, und uns ist alles gegeben, was wir brauchen, um das Ziel zu erreichen. Kein einziger Fehler steht uns da im Weg. Denn wir sind von Fehlern freigesprochen. All unsere Sünden sind weggewaschen, wenn wir begreifen, dass sie bloß Fehler waren.
3 Die Schuldlosen haben keine Angst, denn sie sind sicher und begreifen ihre Sicherheit. Weder appellieren sie an Magie, noch erfinden sie Fluchtwege aus eingebildeten Bedrohungen, die nicht wirklich sind. Sie ruhen in stiller Gewissheit, dass sie tun werden, was zu tun ihnen gegeben ist. Sie zweifeln nicht an ihren eigenen Fähigkeiten, weil sie wissen, dass ihre Funktion am rechten Ort zur rechten Zeit vollständig erfüllt wird. Sie haben sich so entschieden, wie wir uns heute entscheiden werden, auf dass wir ihre Gewissheit teilen und sie noch dadurch mehren mögen, dass wir sie selber akzeptieren.
4 Sie werden bei uns sein; all jene, die sich so entschieden haben, wie wir uns heute entscheiden, werden uns freudig all das bieten, was sie gelernt, und alles, was sie gewonnen haben. Und auch die Ungewissen schließen sich uns an, und indem sie sich unsere Gewissheit borgen, verstärken sie sie noch. Derweil die Ungeborenen den Ruf vernehmen werden, den wir hörten, und ihm nachkommen werden, wenn sie gekommen sind, um ihre Wahl erneut zu treffen. Heute entscheiden wir uns nicht nur für uns.
5 Ist es nicht jede Stunde fünf Minuten Deiner Zeit wert, das Glück, das Gott Dir gab, annehmen zu können? Ist es nicht jede Stunde fünf Minuten wert, Deine besondere Funktion hier zu begreifen? Sind fünf Minuten nicht eine kleine Bitte, wenn man bedenkt, dass es eine so riesige Belohnung zu gewinnen gibt, dass sie unermesslich ist? Du hast schon mindestens tausendmal einen Handel abgeschlossen, in dem Du verloren hast.
6 Dies ist ein Angebot, das die Befreiung von jeder Art von Schmerz verbürgt und eine Freude, die es in der Welt nicht gibt. Du kannst ein wenig Deiner Zeit für Geistesfrieden und Zielsicherheit hingeben, mit der Aussicht auf vollständigen Erfolg. Und da Zeit keine Bedeutung hat, wirst Du um nichts gebeten und bekommst als Gegengabe alles. Dies ist ein Handel, in dem Du nicht verlieren kannst. Und was Du gewinnst, ist wirklich unbegrenzt!
7 Gib Ihm heute jede Stunde Deine winzige Gabe von nur fünf Minuten. Er wird den Worten, die Du verwendest, wenn Du den heutigen Gedanken übst, die tiefe Überzeugung und Gewissheit geben, an denen es Dir fehlt. Seine Worte werden sich mit den Deinen verbinden und jede Wiederholung des heutigen Gedankens zur völligen Hingabe werden lassen, in einem so vollkommenen und sicheren Glauben dargebracht, wie der Seine an Dich es ist.
8 Sein Vertrauen in Dich wird Licht in alle Worte bringen, die Du sagst, und Du wirst über ihren Klang hinausgehen zu dem, was sie wirklich bedeuten. Heute übst Du mit Ihm, indem Du sagst:
9 Ich will meine Rolle in Gottes Heilsplan akzeptieren.
10 In jeden fünf Minuten, die Du mit Ihm verbringst, wird Er Deine Worte annehmen und sie Dir wiedergeben, in einem Glauben und einer Zuversicht erstrahlend, die so stark sind und so unerschütterlich, dass sie die Welt mit Hoffnung und mit Freude erhellen werden. Lass Dir keine Gelegenheit entgehen, froher Empfänger Seiner Gaben zu sein, damit Du sie heute der Welt geben kannst.
11 Gib Ihm die Worte, Er wird das übrige tun. Er wird es Dir ermöglichen, Deine besondere Funktion zu verstehen. Er wird Dir den Weg zum Glück eröffnen, und Frieden und Vertrauen werden Seine Gaben sein, Seine Antwort auf Deine Worte. Er wird Dir mit Seinem ganzen Glauben, Seiner ganzen Freude und Gewissheit erwidern, dass wahr ist, was Du sagst. Und Deine Überzeugung wird dann von Ihm stammen, Der die Funktion kennt, die Du auf Erden wie im Himmel hast. Er wird in jeder Übungszeit, die Du mit Ihm teilst, bei Dir sein und jeden Augenblick der Zeit, die Du Ihm schenkst, gegen Zeitlosigkeit und Frieden tauschen.
12 Sieh auch die Stunde über zu, die Zeit in froher Vorbereitung auf jene nächsten fünf Minuten zu verbringen, die Du erneut mit Ihm verbringen wirst. Wiederhole den Gedanken für den Tag, während Du darauf wartest, dass die frohe Zeit Dir wieder naht. Wiederhole ihn oft, und vergiss nicht: Jedes Mal, wenn Du das tust, lässt Du Deinen Geist für die glückliche Zeit bereit machen, die kommen wird.
13 Und wenn die Stunde um ist und Er wieder da ist, um eine kleine Weile mit Dir zu verbringen, sei dankbar und leg alle weltlichen Aufgaben nieder, alle kleinen Gedanken und beschränkten Ideen, und teile wieder eine glückliche Zeit mit Ihm. Sag Ihm erneut, dass Du die Rolle akzeptierst, die Er Dir zugedacht und die zu erfüllen Er Dir helfen möchte, und Er wird Dir die Gewissheit geben, dass Du diese Wahl auch willst, die Er mit Dir getroffen hat, und Du mit Ihm.
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Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe
1 Erlösung und Vergebung sind dasselbe. Beide setzen voraus, dass etwas falsch gelaufen ist; etwas, von dem man erlöst oder das vergeben werden muss; etwas, das der berichtigenden Veränderung bedarf; etwas, das losgelöst oder verschieden ist vom Willen Gottes. So setzen beide Begriffe etwas voraus, das unmöglich und doch geschehen ist, was einen Zustand des Konflikts zur Folge hat, der zwischen dem gesehen wird, was ist, und dem, was nie sein könnte.
2 Wahrheit und Illusion sind jetzt beide gleich, denn beide sind geschehen. Das Unmögliche wird zu dem, wofür Du Vergebung und woraus Du Erlösung brauchst. So wird Erlösung jetzt zum Grenzland zwischen der Wahrheit und der Illusion. Sie spiegelt Wahrheit, denn sie ist das Mittel, mit dessen Hilfe Du der Illusion entrinnen kannst. Sie ist jedoch noch nicht die Wahrheit, weil sie aufhebt, was nie getan ward.
3 Wie könnte es denn überhaupt eine Stätte der Begegnung geben, wo Erde und Himmel versöhnt werden können, in einem Geist, in welchem beide existieren? Der Geist, der Illusionen sieht, hält sie für wirklich. Sie existieren insofern, als sie Gedanken sind. Und doch sind sie nicht wirklich, weil der Geist, der diese Gedanken denkt, von Gott getrennt ist.
4 Was verbindet den getrennten Geist und die getrennten Gedanken mit dem Geist und dem Gedanken, die auf ewig eins sind? Welcher Plan könnte die Wahrheit unversehrt erhalten und dennoch die Bedürfnisse erkennen, die Illusionen mit sich bringen, und dann ein Mittel bieten, wodurch sie ohne Angriff und ohne einen Hauch von Schmerz aufgehoben werden? Was, wenn nicht ein Gedanke Gottes, könnte dieser Plan sein, wodurch das nie Getane übersehen wird und Sünden, die nie wirklich waren, vergessen werden?
5 Der Heilige Geist bewahrt diesen Plan Gottes genauso, wie er von Ihm empfangen ward, im Geiste Gottes und in Deinem eigenen. Er liegt insofern außerhalb der Zeit, als seine Quelle zeitlos ist. Und dennoch wird er wirksam in der Zeit, weil Du die Zeit für wirklich hältst. Unerschüttert schaut der Heilige Geist auf das, was Du siehst: auf Sünde, Schmerz und Tod, Gram, Trennung und Verlust. Er weiß, dass eines weiter wahr sein muss; Gott ist Liebe weiterhin, und dies ist nicht Sein Wille.
6 Dies ist der Gedanke, der die Illusionen der Wahrheit überbringt und sie als Erscheinungen sieht, hinter denen das Unveränderbare und das Sichere liegen. Dies ist der Gedanke, der erlöst und der vergibt, weil er dem keinen Glauben schenkt, was nicht aus der einzigen Quelle, die er erkennt, erschaffen ist. Dies ist der Gedanke, dessen Funktion Erlösung ist, indem er Dir seine Funktion als Deine eigene überträgt.
7 Erlösung ist Deine Funktion, zusammen mit dem Einen, Dem der Plan gegeben wurde. Jetzt ist der Plan Dir anvertraut und Ihm zugleich. Er hat nur eine Antwort auf Erscheinungen, ohne Ansehen ihrer Form, Größe, Tiefe oder anderer scheinbarer Eigenschaften:
8 Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe.
Gott ist Liebe weiterhin, und dies ist nicht Sein Wille.
9 Du, der Du noch Wunder wirken wirst, achte darauf, dass Du Dich gut im heutigen Gedanken übst. Versuche, die Stärke in dem zu sehen, was Du sagst, denn dies sind Worte, in denen Deine Freiheit liegt. Dein Vater liebt Dich. Die ganze Welt des Schmerzes ist nicht Sein Wille. Vergib Dir den Gedanken, Er habe dies für Dich gewollt. Lass dann jenen Gedanken, durch den Er alle Deine Fehler ersetzt hat, in die verdüsterten Winkel Deines Geistes dringen, der die Gedanken dachte, die nie Sein Wille waren.
10 Dieser Teil gehört Gott, wie auch das übrige. Er denkt nicht seine einsamen Gedanken und macht sie wirklich, indem er sie vor Ihm verbirgt. Lass ein das Licht, und Du wirst kein Hindernis vor dem erblicken, was Er für Dich will. Enthülle Deine Geheimnisse vor Seinem gütigen Licht, und sieh, wie hell dieses Licht nach wie vor in Dir leuchtet.
11 Übe Seinen Gedanken heute, und lass Sein Licht all jene verdunkelten Punkte finden und erhellen und sie durchfluten, um sie mit den übrigen zu verbinden. Es ist der Wille Gottes, dass Dein Geist mit Seinem eins sei. Es ist der Wille Gottes, dass Er nur einen Sohn hat. Es ist der Wille Gottes, dass Du Sein einer Sohn bist.
12 Denke, wenn Du heute übst, an diese Dinge, und fange die Lektion, die wir heute lernen, mit dieser Unterweisung auf dem Weg der Wahrheit an:
13 Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe.
Erlösung und Vergebung sind dasselbe.
14 Dann wende Dich Ihm zu, Der Deine Funktion hier mit Dir teilt, und lasse Ihn Dich lehren, was Du zu lernen hast, um alle Angst wegzulegen und Dein Selbst als Liebe zu erkennen, die kein Gegenteil in Dir hat.
15 Vergib alle Gedanken, die sich der Wahrheit Deiner Vervollständigung, Deiner Einheit und Deines Friedens widersetzen. Du kannst die Gaben nicht verlieren, die Dein Vater schenkte. Du willst kein anderes Selbst sein. Du hast keine Funktion, die nicht von Gott kommt. Vergib Dir jene eine, die Du gemacht zu haben glaubtest. Vergebung und Erlösung sind dasselbe. Vergib, was Du gemacht hast, und Du bist erlöst.
16 Es gibt eine besondere Botschaft für den heutigen Tag, in deren Macht es liegt, jede Form des Zweifels und der Angst für immer aus Deinem Geiste zu entfernen. Wenn Du versucht bist, diese letzteren für wahr zu halten, so denk daran, dass Erscheinungen der Wahrheit, die in den folgenden machtvollen Worten enthalten ist, nicht widerstehen können:
17 Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe.
Gott ist Liebe weiterhin, und dies ist nicht Sein Wille.
18 Deine einzige Funktion sagt Dir, dass Du eins bist. Erinnere Dich daran zwischen den Zeiten, in denen Du fünf Minuten gibst, um sie mit Ihm zu teilen, Der den Plan Gottes mit Dir teilt. Erinnere Dich:
19 Erlösung ist die einzige Funktion, die ich hier habe.
20 Auf diese Weise breitest Du Vergebung über Deinen Geist aus und lässt alle Angst sanft beiseite legen, damit die Liebe ihren angestammten Platz in Dir finden und Dir zeigen möge, dass Du Gottes Sohn bist.
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Mein Teil ist wesentlich für Gottes Heilsplan
1 Genauso, wie Gottes Sohn seinen Vater vollständig macht, so vervollständigt Dein Teil in Deines Vaters Plan denselben. Die Erlösung muss den verrückten Glauben an getrennte Gedanken und getrennte Körper, die getrennte Leben führen und ihre getrennten Wege gehen, revidieren. Eine einzige Funktion, die getrennte Geister miteinander teilen, vereint sie in einem Sinn und Zweck, denn jeder Einzelne von ihnen ist gleich wesentlich für sie Alle.
2 Der Wille Gottes für Dich ist vollkommenes Glück. Weshalb solltest Du beschließen, Dich Seinem Willen zu widersetzen? Die Rolle, die Er für Dich aufbewahrt hat, auf dass Du sie bei der Ausführung Seines Planes einnehmest, wird Dir gegeben, damit Du dem zurückerstattet werdest, was Er will. Diese Rolle ist für Seinen Plan so wesentlich wie für Dein Glück. Deine Freude muss vollkommen sein, damit Sein Plan für die verständlich wird, zu denen Er Dich schickt. Sie werden ihre Funktion in Deinem strahlenden Antlitz sehen und in Deinem glücklichen Lachen hören, wie Gott sie ruft.
3 Du bist tatsächlich wesentlich für Gottes Plan. Ohne Deine Freude ist Seine Freude unvollständig. Ohne Dein Lächeln kann die Welt nicht erlöst werden. Solang Du traurig bist, ist das Licht, das Gott Selbst zum Mittel bestimmte, die Welt zu erlösen, trüb und glanzlos, und niemand lacht, weil jedes Lachen nur ein Echo Deines Lachens sein kann.
4 Du bist tatsächlich wesentlich für Gottes Plan. Genauso wie Dein Licht jedes Licht, das im Himmel leuchtet, verstärkt, so ruft Deine Freude auf Erden jeden Geist hier auf, seinen Kummer loszulassen und seinen Platz in Gottes Plan neben Dir einzunehmen. Die Boten Gottes sind voller Freude, und ihre Freude heilt Leid und Verzweiflung. Sie sind Beweis dafür, dass Gott vollkommenes Glück für Alle will, die ihres Vaters Gaben als die ihren akzeptieren.
5 Wir wollen heute nicht zulassen, dass wir traurig sind. Wenn wir das tun, versäumen wir, die Rolle einzunehmen, die wesentlich für Gottes Plan ist wie auch für unsere Schau. Trauer ist das Zeichen dafür, dass Du eine andere Rolle spielen möchtest als die, die Gott Dir zugewiesen hat. Damit versäumst Du es, der Welt zu zeigen, wie groß das Glück ist, das Er für Dich will. Und somit begreifst Du nicht, dass es Dein ist.
6 Heute wollen wir versuchen zu verstehen, dass Freude unsere Funktion hier ist. Wenn Du traurig bist, ist Deine Rolle nicht erfüllt, und aller Welt wird dadurch die Freude entzogen wie Dir auch. Gott bittet Dich, glücklich zu sein, damit die Welt sehen kann, wie sehr Er Seinen Sohn liebt, und will, dass ihm kein Leid entstehe, seine Freude zu vermindern, dass keine Angst ihn überkomme, seinen Frieden zu stören. Du bist heute der Bote Gottes. Du bringst Sein Glück zu allen, die Du erblickst, und Seinen Frieden zu jedem, der Dich anblickt und Seine Botschaft in Deinem glücklichen Gesicht sieht.
7 Wir wollen uns in unseren fünfminütigen Übungszeiten heute darauf vorbereiten, indem wir fühlen, wie Glück in uns aufsteigt, entsprechend unseres Vaters Willen und dem unseren. Beginne die Übungen damit, daran zu denken, was der Leitgedanke heute in sich birgt. Begreife sodann, dass es Deine Rolle ist, glücklich zu sein. Nur das wird von Dir oder irgend jemandem verlangt, der seinen Platz unter den Boten Gottes einzunehmen wünscht. Bedenke, was das heißt. Du bist tatsächlich fehlgegangen in Deiner Überzeugung, Opfer würden abverlangt. Nach Gottes Plan empfängst Du nur, und nie verlierst Du oder opferst oder stirbst Du.
8 Lass uns nun jene Freude zu finden suchen, die uns und aller Welt beweist, was Gottes Wille für uns ist. Es ist Deine Funktion, sie hier zu finden und sie jetzt zu finden. Dafür bist Du gekommen. Lass dies den Tag sein, an dem es Dir gelingt! Blick tief in Dich hinein, ungerührt von den vielen kleinen Gedanken und törichten Zielen, an denen Du vorbeigehst, während Du emporsteigst, dem Christus in Dir zu begegnen.
9 Er wird da sein. Du kannst Ihn jetzt erreichen. Was gibt es, was Du lieber schauen würdest an Seiner Statt, Der darauf wartet, dass Du Ihn erblicken mögest? Welch kleiner Gedanke hat die Macht, Dich zurückzuhalten? Welch törichtes Ziel kann Dich vom Erfolg abhalten, wenn es Gott Selbst ist, Der Dich ruft?
10 Er wird da sein. Du bist wesentlich für Seinen Plan. Du bist heute Sein Bote. Und Du musst finden, was Du nach Seinem Willen geben sollst. Vergiss den heutigen Leitgedanken zwischen Deinen stündlichen Übungen nicht. Dein Selbst ist es, Das Dich heute ruft. Und Ihm antwortest Du jedes Mal, wenn Du Dir sagst, dass Du wesentlich bist für Gottes Plan zur Erlösung dieser Welt.
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Gottes Wille für mich ist vollkommenes Glück
1 Heute wollen wir mit dem Thema Glück fortfahren. Es ist eine Schlüsselidee im Verständnis dessen, was Erlösung bedeutet. Immer noch glaubst Du, sie verlange Leiden als Buße für Deine „Sünden“. Dem ist nicht so. Und dennoch musst Du glauben, das sei so, solange Du glaubst, dass Sünde wirklich sei und der Sohn Gottes könne sündigen.
2 Wenn Sünde wirklich ist, dann ist Strafe gerecht und unentrinnbar. Erlösung kann dann durch nichts anderes als durch Leiden erworben werden. Wenn Sünde wirklich ist, dann muss Glück Illusion sein, denn sie können nicht beide wahr sein. Die Sündigen bürgen nur für Tod und Leid, und das ist es, worum sie bitten. Denn sie wissen, dass dieses sie erwartet, dass es sie suchen und aufspüren wird irgendwo und irgendwann, in irgendeiner Form, wodurch die Rechnung, die sie Gott schuldig sind, beglichen wird. In ihrer Angst möchten sie Ihm entrinnen. Und doch verfolgt Er sie, und sie können nicht entrinnen.
3 Wenn Sünde wirklich ist, muss die Erlösung Schmerz sein. Schmerz ist der Preis der Sünde, und dem Leiden kann man nie entrinnen, wenn Sünde wirklich ist. Erlösung muss man fürchten, denn sie tötet, aber langsam, und nimmt alles weg, bevor sie Opfern, von denen wenig mehr als Knochen übrig sind, die willkommene Gnade des Todes zugesteht und endlich selbst beschwichtigt ist. Ihr Zorn ist grenzenlos, erbarmungslos, doch ganz und gar gerecht.
4 Wer würde solch eine brutale Strafe suchen? Wer würde nicht vor der Erlösung fliehen und auf jede Weise, die ihm möglich ist, die Stimme zu übertönen suchen, Die sie ihm anbietet? Weshalb sollte er versuchen, zuzuhören und Ihr Angebot anzunehmen? Wenn Sünde wirklich ist, dann ist ihr Angebot der Tod, den sie in grausamer Form austeilt, um den bösartigen Wünschen zu entsprechen, aus denen Sünde geboren wird. Wenn Sünde wirklich ist, dann ist Erlösung Dein bitterlicher Feind geworden, und Gottes Fluch liegt auf Dir, der Seinen Sohn gekreuzigt hat.
5 Du brauchst die Übungszeiten heute. Die Übungen lehren, dass Sünde nicht wirklich ist und dass alles, wovon Du glaubst, dass es aus Sünde entstehen muss, niemals geschehen wird, weil es keine Ursache hat. Nimm die Versöhnung an mit einem offenen Geist, dem keine verweilende Überzeugung lieb und teuer ist, Du habest einen Teufel aus Gottes Sohn gemacht.
6 Es gibt keine Sünde. Diese Idee üben wir heute, sooft wir können, weil sie die Grundlage des heutigen Gedankens ist. Gottes Wille für Dich ist vollkommenes Glück, weil es keine Sünde gibt und Leiden ursachlos ist. Freude ist gerecht, und Schmerz ist nur das Zeichen dafür, dass Du Dich selber missverstanden hast.
7 Fürchte nicht den Willen Gottes. Wende Dich ihm vielmehr im Vertrauen zu, dass er Dich von allen Folgen befreien wird, die die Sünde mit ihrer fieberhaften Phantasie geschmiedet hat. Sage:
8 Gottes Wille für mich ist vollkommenes Glück.
Es gibt keine Sünde; sie hat keine Folgen.
9 Auf diese Weise solltest Du Deine Übungen beginnen und dann erneut versuchen, die Freude zu finden, die diese Gedanken in Deinem Geist herbeiführen werden. Gib diese fünf Minuten freudig hin, um die schwere Last zu beseitigen, die Du Dir auflädst durch den wahnsinnigen Glauben, dass Sünde wirklich ist.
10 Entrinne heute dem Wahnsinn. Du hast den Weg zur Freiheit eingeschlagen, und jetzt bringt Dir der heutige Gedanke Flügel, um Dich zu beschwingen, und Hoffnung, immer schneller zum Ziel des Friedens zu gelangen, das auf Dich wartet. Es gibt keine Sünde. Erinnere Dich heute daran und sage Dir, sooft Du kannst:
11 Gottes Wille für mich ist vollkommenes Glück.
Das ist die Wahrheit, weil es keine Sünde gibt.
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Ich teile Gottes Willen, Der mein Glück will
1 Du willst nicht leiden. Vielleicht denkst Du, dass Du mit Leiden etwas erkaufen kannst, und vielleicht glaubst Du immer noch ein wenig, es erkaufe Dir das, was Du willst. Doch sicherlich ist dieser Glaube jetzt erschüttert, zumindest so weit, dass Du ihn in Frage stellst und vermutest, dass er wirklich keinen Sinn ergibt. Er ist noch nicht vergangen, aber jetzt fehlen ihm die Wurzeln, die ihn einst fest in den dunklen und verborgenen, geheimen Winkeln Deines Geistes verankert hielten.
2 Heute versuchen wir, seinen geschwächten Halt noch mehr zu lockern und zu begreifen, dass Schmerz zwecklos ist, keine Ursache hat und keine Macht, irgend etwas zu erreichen. Er kann Dir rein gar nichts erkaufen. Er bietet nichts und existiert nicht. Und alles, was er Dir nach Deiner Ansicht bietet, entbehrt der Existenz, ganz wie er selbst. Du bist Sklave des Nichts gewesen. Sei heute frei, Dich dem beglückenden Willen Gottes anzuschließen.
3 Einige Tage lang wollen wir unsere stillen Zeiten noch weiterhin auf Übungen verwenden, die als Hilfe für Dich angelegt sind, das Glück, das Gottes Wille in Dich legte, zu erreichen. Dieses ist Dein Zuhause, und hier ist Deine Sicherheit. Hier ist Dein Frieden, und hier gibt es keine Angst. Hier ist Erlösung. Hier ist endlich Ruhe.
4 Beginne heute Deine Übungszeiten damit, den Willen Gottes für Dich so zu akzeptieren:
5 Ich teile den Willen Gottes, Der mein Glück will,
und nehme es jetzt als meine Funktion an.
6 Dann suche tief in Deinem Geist nach dieser Funktion, denn sie ist da und wartet nur auf Deine Wahl. Du kannst sie nicht verfehlen, wenn Du lernst, dass sie Deine Wahl ist und dass Du Gottes Willen teilst.
7 Sei glücklich, denn Glück ist Deine einzige Funktion hier. Du brauchst nicht weniger liebevoll zu Gottes Sohn zu sein als Er, Dessen Liebe ihn so liebevoll schuf wie Sich Selbst. Halte, außer in den stündlichen fünf Minuten, heute oft inne, um Dir zu sagen, dass Du jetzt das Glück als Deine einzige Funktion angenommen hast. Und sei versichert, dass Du, wenn Du dies tust, Dich verbindest mit dem Willen Gottes.
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Gott, Der die Liebe ist, ist auch das Glück
1 Glück ist eine Eigenschaft der Liebe. Es kann nicht losgelöst von ihr sein. Auch kann es nicht erfahren werden, wo keine Liebe ist. Die Liebe hat keine Grenzen, da sie überall ist. Und deshalb ist auch Freude überall. Und dennoch kann der Geist verleugnen, dass dies so ist, und glauben, dass es Lücken in der Liebe gibt, in die Sünde eindringen kann, um Schmerz statt Freude zu bringen.
2 Dieser sonderbare Glaube setzt dem Glück Grenzen, indem er Liebe als begrenzt neu definiert und einen Gegensatz in das einführt, was keine Grenzen hat und kein Gegenteil. Dann wird Angst mit Liebe in Verbindung gebracht, und ihre Folgen werden zum Erbe des Geistes, der denkt, dass das, was er gemacht hat, wirklich sei. Diese Bilder, die in Wahrheit der Wirklichkeit entbehren, legen Zeugnis ab für die Angst vor Gott; vergessen ist, dass Er die Freude sein muss, wenn Er Liebe ist.
3 Diesen grundlegenden Irrtum wollen wir heute erneut der Wahrheit überbringen und uns lehren:
4 Gott, Der die Liebe ist, ist auch das Glück.
Ihn fürchten heißt Angst vor der Freude haben.
5 Fang Deine Übungszeiten heute mit dieser Gedankenverbindung an, die den falschen Glauben berichtigt, Gott sei Angst. Sie betont auch, dass Dir das Glück gehört - um dessentwillen, was Er ist.
6 Lass zu, dass diese Berichtigung heute zu jeder wachen Stunde in Deinen Geist getragen werde. Heiß darauf all das Glück willkommen, das sie mit sich bringt, wenn Wahrheit Angst ersetzt und Freude das wird, was Du an Schmerzes Statt zu sehen nun erwartest. Da Gott die Liebe ist, wird sie Dir auch gegeben. Nähre diese Erwartung häufig während dieses Tages, und besänftige all Deine Ängste mit der nachfolgenden gütigen und gänzlich wahren Versicherung:
7 Gott, Der die Liebe ist, ist auch das Glück.
Und Glück ist es, nach dem ich heute suche.
Ich kann nicht scheitern, weil ich die Wahrheit suche.
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Ich suche nur, was in Wahrheit mir gehört
1 Der heutige Gedanke ist eine Weiterführung der Idee, dass Freude und Friede nicht bloß eitle Träume sind. Sie sind Dein Recht um dessentwillen, was Du bist. Sie kommen von Gott zu Dir, Der nicht umhin kann, Dir das zu geben, was Er will. Da muss jedoch ein Ort sein, der bereit gemacht wurde, um Seine Gaben zu empfangen. Sie werden nicht mit Freude aufgenommen von einem Geist, der anstatt ihrer dort, wo Seine hingehören, die Gaben empfangen hat, die er als Ersatz für sie machte.
2 Heute entfernen wir alle bedeutungslosen und selbstgemachten Gaben, die wir auf den heiligen Altar legten, wo Gottes Gaben hingehören. Sein sind die Gaben, die in Wahrheit unser Eigen sind. Sein sind die Gaben, die wir erbten, bevor die Zeit war, und die immer noch die unseren sein werden, wenn Zeit zu Ewigkeit geworden ist.
3 Sein sind die Gaben, die jetzt in uns sind, denn sie sind zeitlos. Und wir brauchen nicht zu warten, um sie zu besitzen. Sie sind schon heute unser. Deshalb beschließen wir, sie jetzt zu haben, und wir erkennen, dass wir - wenn wir sie anstelle dessen wählen, was wir machten - unseren Willen nur mit dem vereinen, was Gott will, in der Einsicht, dass dasselbe eins ist.
4 Unsere längeren Übungszeiten heute, die fünf Minuten stündlich, die Du der Wahrheit für Deine Erlösung widmest, sollten damit beginnen:
5 Ich suche nur, was in Wahrheit mir gehört,
und Freude und Friede sind mein Erbe.
6 Leg darauf die weltlichen Konflikte weg, die andere Gaben bieten und andere Ziele, gemacht aus Illusionen, bezeugt von ihnen und nur in einer Welt der Träume angestrebt. All dies legen wir weg und suchen lieber das, was wahrhaft unser ist, indem wir wiederzuerkennen bitten, was Gott uns gab.
7 Wir machen einen heiligen Ort in unserem Geist frei, vor Seinem Altar, wo Seine Gaben des Friedens und der Freude willkommen sind und zu dem wir kommen, um das zu finden, was uns von Ihm gegeben ward. Wir kommen heute zuversichtlich hin, dessen bewusst, dass das, was uns in Wahrheit angehört, das ist, was Er uns gibt. Auch möchten wir uns nichts anderes wünschen, denn nichts anderes ist in Wahrheit unser.
8 So räumen heute wir den Weg für Ihn, indem wir schlicht begreifen, dass Sein Wille bereits geschehen ist und dass Freude und Friede uns als Seine ewigen Gaben angehören. Wir wollen nicht zulassen, dass wir sie zwischen den Zeiten aus den Augen verlieren, in denen wir kommen, um dort nach ihnen zu suchen, wo Er sie hingelegt hat. Dieses wollen wir, sooft wir können, uns in Erinnerung rufen:
9 Ich suche nur, was in Wahrheit mir gehört.
Ich will nur Gottes Gaben der Freude und des Friedens.
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Gottes Frieden und Freude sind mein
1 Der Friede und die Freude Gottes sind Dein. Heute wollen wir sie annehmen, in der Erkenntnis, dass sie uns gehören. Und wir wollen zu verstehen suchen, dass diese Gaben sich vermehren, indem wir sie empfangen. Sie sind nicht wie die Gaben, die die Welt zu geben hat, bei denen der Schenkende verliert, wenn er die Gabe gibt, und der Empfänger reicher wird durch den Verlust des andern. Das sind nicht Gaben, sondern ein mit der Schuld abgeschlossener Handel.
2 Die wahrheitsgemäß gegebene Gabe zieht keinen Verlust nach sich. Es ist unmöglich, dass jemand gewinnen könnte, weil ein anderer verliert. Das setzt eine Begrenzung und einen Mangel voraus. Keine Gabe wird so gegeben. Solche „Gaben“ sind nur der Einsatz für einen wertvolleren Gewinn; ein Darlehen mit Zinsen, das voll zu bezahlen ist; eine vorübergehende Leihgabe, als Pfand für eine Schuld gemeint, die höher zurückzuzahlen ist als das, was der bekam, der die Gabe entgegennahm.
3 Diese merkwürdige Verzerrung dessen, was geben bedeutet, durchdringt alle Ebenen der Welt, die Du siehst. Sie nimmt den Gaben, die Du gibst, jegliche Bedeutung und lässt Dir nichts in denen, die Du entgegennimmst. Ein wichtiges Lernziel dieses Kurses besteht darin, Deine Sicht des Gebens umzukehren, damit Du empfangen kannst. Denn Geben ist zu einer Quelle der Angst geworden, und dadurch vermeidest Du das einzige Mittel, durch welches Du empfangen kannst.
4 Nimm Gottes Frieden und Freude an, und Du wirst eine andere Art erlernen, Gaben zu betrachten. Die Gaben Gottes werden niemals weniger, wenn sie weggegeben werden. Sie vermehren sich dadurch nur. Wie der Friede und die Freude des Himmels größer werden, wenn Du sie als Gottes Gaben an Dich akzeptierst, so wächst die Freude Deines Schöpfers, wenn Du Seine Freude und Seinen Frieden als die Deinen annimmst.
5 Wahres Geben ist Schöpfung. Es dehnt das Grenzenlose zum Unbegrenzten aus, die Ewigkeit zur Zeitlosigkeit und die Liebe zu sich selbst. Es fügt allem, was bereits vollständig ist, etwas hinzu, nicht im bloßen Sinne des Vermehrens, denn das setzt voraus, dass es vorher weniger war. Es fügt etwas hinzu, indem es das, was überfließen will, sein Ziel erreichen lässt, alles, was es hat, wegzugeben - und es so auf immerdar für sich zu sichern.
6 Nimm heute Gottes Frieden und Freude als die Deinen an. Lass Ihn Sich vervollständigen, wie Er Vollständigkeit definiert. Du wirst verstehen, dass das, was Ihn vollständig macht, auch Seinen Sohn vollständig macht. Er kann nicht geben durch Verlust. Das kannst auch Du nicht. Empfange heute Seine Gabe der Freude und des Friedens, und Er wird Dir für Deine Gabe an Ihn danken.
7 Heute werden unsere Übungszeiten etwas anders beginnen. Fang heute damit an, dass Du an jene Brüder denkst, denen Du den Frieden und die Freude vorenthalten hast, die ihnen nach Gottes gleichem Gesetz zustehen. Dort hast Du sie Dir selbst verweigert. Und dahin musst Du zurück, um Anspruch auf sie als Dein Eigen zu erheben. Denk eine kleine Weile an Deine „Feinde“, und sage jedem, so wie er Dir in den Sinn kommt:
8 Mein Bruder, Frieden und Freude biete ich Dir an,
damit ich Gottes Frieden und Freude als die meinen haben möge.
9 So bereitest Du Dich darauf vor, die Gaben Gottes an Dich zu begreifen, und befreist Deinen Geist von allem, was Deinen heutigen Erfolg verhindern könnte. Jetzt bist Du bereit, die Gabe des Friedens und der Freude anzunehmen, die Gott Dir gab. Jetzt bist Du bereit, die Freude und den Frieden zu erfahren, die Du Dir selbst verweigert hast. Jetzt kannst Du sagen: „Gottes Friede und Freude sind mein“, denn Du hast weggegeben, was Du empfangen möchtest.
10 Heute muss es Dir gelingen, wenn Du nach unserem Vorschlag Deinen Geist bereitest. Denn Du hast alle Schranken vor dem Frieden und der Freude aufgehen lassen, und was Dein ist, kann endlich zu Dir kommen. So sag Dir denn: „Gottes Friede und Freude sind mein“, und mache eine Weile Deine Augen zu, und lass Seine Stimme Dir versichern, dass die Worte wahr sind, die Du sprichst.
11 Verbringe Deine fünf Minuten so mit Ihm, wann immer es Dir heute möglich ist, denk aber nicht, dass es weniger wertvoll ist, wenn Du Ihm nicht mehr geben kannst. Denk wenigstens jede Stunde daran, die Worte zu sprechen, die Ihn anrufen, Dir das zu geben, was Er Dir geben will und von dem Er will, dass Du es bekommst.
12 Beschließe, heute nicht zu behindern, was Er will. Und wenn ein Bruder Dich zu versuchen scheint, ihm Gottes Gabe an ihn zu verweigern, dann sieh es als eine weitere Gelegenheit für Dich an, Gottes Gaben als die Deinen zu empfangen. Segne dann dankbar Deinen Bruder und sage:
13 Mein Bruder, Frieden und Freude biete ich Dir an,
damit ich Gottes Frieden und Freude als die meinen haben möge.
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Lass mich still sein und auf die Wahrheit hören
1 Wenn Du des Ego Stimme weglegst, wie laut sie scheinbar auch rufen mag, wenn Du seine unbedeutenden Gaben nicht akzeptierst, die Dir nichts geben, was Du wirklich willst, wenn Du offenen Geistes zuhörst, der Dir nicht sagte, was Erlösung ist: dann wirst Du der Wahrheit mächtige Stimme hören, ruhig in Ihrer Macht, stark in der Stille und in Ihren Botschaften ganz sicher.
2 Horch, und höre Deinen Vater zu Dir sprechen durch die Stimme, Die Er bestimmt hat und Die den Donner des Bedeutungslosen zum Verstummen bringt und denen, die nicht sehen können, den Weg zum Frieden zeigt. Sei heute still und höre auf die Wahrheit. Lass Dich nicht durch die Stimmen von Toten täuschen, die Dir sagen, dass sie die Quelle des Lebens fanden, und sie Dir anbieten, damit Du daran glaubest. Achte nicht auf sie, sondern höre auf die Wahrheit.
3 Hab heute keine Angst, die Stimmen der Welt zu übergehen. Geh leichtfüßig an ihrer bedeutungslosen Überredungskunst vorbei. Hör nicht auf sie. Sei heute still und höre auf die Wahrheit. Geh an allem vorbei, was nicht von Ihm spricht, Der Dein Glück in Seiner Hand hält, die Er Dir in Willkommen und in Liebe entgegenstreckt. Höre heute nur Ihn, und zögere nicht länger, Ihn Zu erreichen. Hör heute nur die eine Stimme.
4 Heute wird das Versprechen von Gottes Wort erfüllt. Horch und sei still. Er möchte zu Dir sprechen. Er kommt mit Wundern, die tausendmal glückverheißender und wunderbarer sind als die, von denen Du je geträumt oder die Du in Deinen Träumen Dir gewünscht hast. Seine Wunder sind wahr. Sie werden nicht verblassen, wenn das Träumen aufhört. Statt dessen machen sie dem Traum ein Ende und dauern ewig an, denn sie kommen von Gott zu Seinem lieben Sohn, dessen anderer Name „Du“ ist. Bereite Dich heute auf Wunder vor. Lass Deinen Vater heute sein altes Versprechen Dir und Deinen Brüdern gegenüber einlösen.
5 Höre Ihn heute, und horche auf das Wort, das den Schleier lüftet, der über der Erde liegt und alle weckt, die schlafen und nicht sehen können. Gott ruft sie durch Dich an. Er braucht Deine Stimme, um zu ihnen zu sprechen, denn wer könnte den Sohn Gottes erreichen, wenn nicht sein Vater, Der durch Dein Selbst ruft?
6 Höre Ihn heute, und biete Ihm Deine Stimme an, um zu all den vielen zu sprechen, die warten, um das Wort zu hören, das Er heute sprechen wird. Sei bereit für die Erlösung. Sie ist da und wird Dir heute geschenkt. Und Du wirst Deine Funktion von dem Einen, Der sie in Deines Vaters Namen für Dich wählte, erlernen.
7 Horche heute, und Du wirst eine Stimme hören, Die durch Dich in alle Welt erschallen wird. Für den Bringer aller Wunder ist es nötig, dass Du die Gaben zuerst empfängst und so zum frohen Geber dessen wirst, was Du empfangen hast. Das ist der Anfang der Erlösung und ihr Ende; wenn alles Dein ist und alles verschenkt ist, wird es auf ewig bei Dir bleiben. Und die Lektion ist gelernt.
8 Heute üben wir geben - nicht auf die Weise, wie Du es jetzt verstehst, sondern so, wie es ist. Die Übungen jede Stunde sollten mit dieser Bitte um Deine Erleuchtung beginnen:
9 Ich will still sein und auf die Wahrheit hören.
Was heißt es, zu geben und zu empfangen?
10 Frage, und erwarte eine Antwort. Deine Bitte ist eine, deren Antwort schon seit langem darauf wartet, von Dir empfangen zu werden. Mit ihr beginnt der Gottesdienst, für den Du kamst und der die Welt befreien wird vom Denken, Geben sei eine Weise des Verlierens. Und damit wird die Welt bereit, zu verstehen und zu empfangen.
11 Sei still und horche heute auf die Wahrheit. Für jede fünf Minuten, die Du mit Horchen zubringst, öffnen tausend Geister sich der Wahrheit, und sie werden das heilige Wort hören, das Du hörst. Und wenn die Stunde um ist, wirst Du erneut weitere tausend befreien, die innehalten, um zu bitten, dass die Wahrheit ihnen mit Dir zugleich gegeben werde.
12 Heute wird das heilige Wort Gottes dadurch erfüllt, dass Du es empfängst, um es zu schenken, damit Du die Welt lehren kannst, was schenken bedeutet, indem Du horchst und es von Ihm erlernst. Vergiss heute nicht, Deine Entscheidung, das Wort zu hören und zu empfangen, durch folgende Gedächtnisstütze zu verstärken, die Du Dir selbst so oft wie möglich heute gibst:
13 Lass mich still sein und auf die Wahrheit hören.
Heute bin ich Gottes Bote, meine Stimme ist die Seine, um zu geben, was ich empfange.
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